Vortrag: Residenzpflicht und Duldung

Vortrag: Residenzpflicht und Duldung

15.05.15 | 19 Uhr | Café Kultur | Vortrag von: Jugendliche ohne Grenzen

Flyer Vortrag Jugendliche ohne GrenzenThemen der Veranstaltung
sind die, Geflüchtete betreffende, erheblich einschränkende Residenzpflicht auf räumlicher Ebene und der Status Duldung, der die juristische Gleichstellung verwehrt und den Zugang zu sozialen Interaktionsräumen deutlich erschwert. Der Status Duldung ist eine institutionelle Diskriminierung, die ein Drängen zu regelmäßigen Behördengängen und soziale Unsicherheit einschließt.
Ein anschließender Diskussionsrahmen kann Möglichkeiten zur solidarischen Unterstützung durch Passbesitzer_innen aufzeigen und Ausblicke auf die wahrscheinlich in Kraft tretende Asylrechtsverschärfung geben.

Jugendliche ohne Grenzen
Die JOG-„Jugendliche ohne Grenzen“ wurde 2005 aus einer Flüchtlingsbewegung heraus initiiert, die überregional vernetzt ist. Ziele ihrer auch medienwirksamen Arbeit sind neben der Organisation Betroffener auch die Abschaffung juristischer Ungleichheiten und daraus erfolgender Diskriminierung zwischen deutschen Passbesitzer_innen und Papierlosen bzw. anderer ungleicher Rechtsstellungen. Politische Forderungen sind unter anderem ein dauerhaftes faires Bleiberecht mit Anerkennung aller UNO Menschenrechte wie Bewegungsfreiheit, freie politische Äußerungen und Aktivitäten und dem freien Zugang zu Bildung und Arbeit. Ziel ist außerdem die Wahrnehmung bundesweiter Grundrechte für jede_n auf als deutsch definierten Raum.

Weitere Informationen unter: JOG