Über uns

„Der offene Arbeitskreis Kritische Geographie steht im Zeichen einer Geographie jenseits des nationalstaatlichen Herrschaftsapparates und kapitalistischer Verwertungslogik. Anstatt von Wirtschaftsförderung zu sprechen und mehr oder weniger verdecktem Rassismus und Sexismus einen Raum zu bieten, sprechen wir von Kapitalismuskritik, Antinationalismus und feministischer Geographie. Statt eine Geographie über Andere zu betreiben, wollen wir gemeinsam Geographie mit Menschen machen – insbesondere mit und für diejenigen, denen gesellschaftliche Teilhabe verwehrt wird.“

www.kritische-geographie.de


  • Kritische Geographie bedeutet für uns die Machtasymetrien und ihre räumlichen Implikationen zu hinterfragen.
  • Wir verstehen den Raum als Produkt sozialer Praxis und verweigern uns einer deterministischen Geographie die sich auf den physischen Raum reduziert.
  • Wir wollen nicht in der Analyse sozialer Phänomene verhaftet bleiben sondern in gesellschaftliche Konflikte intervenieren.
  • Wir treten für eine progressive und angewandte Geographie ein, die sich aktiv an der Gestaltung einer emanzipatorischen Gesellschaft beteiligt. In diesem Sinne wollen wir die Grenzen zwischen der akademischen (Re)Produktion von Wissen und sozialen Kämpfen auflösen.
  • Auch wenn wir uns in der Geographie verorten sehen wir die Notwendigkeit einer inter- bzw. transdisziplinären Orientierung der Wissenschaft.
  • Unser Ziel ist es im universitären Kontext Raum für die kritische Auseinandersetzung zu schaffen.
  • Wir setzen uns für ein solidarisches Miteinander ein und wollen uns von dem Verwertungsdruck lösen um ein freies Lernen zu ermöglichen.
  • In dem Wissen um die Komplexität von Macht- und Unterdrückungsmechanismen sehen wir es als unsere Verantwortung unsere Privilegien zu reflektieren.
  • Unsere Veranstaltungen und Treffen sind offen für alle Interessierten.

Arbeitskreis kritische Geographie Bremen, November 2014